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FWF Der Wissenschaftsfonds.
Der FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung -
ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung.
Er ist allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet und orientiert
sich in seiner Tätigkeit ausschließlich an den Maßstäben
der internationalen Scientific Community.
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Vom Stehen und Warten
Im Jahr 2011 kam man in Österreich um zwei Worte nicht herum: „zu wenig“. Sei es im Bereich von Budgets, bei Zukunftsperspektiven oder bei der Lösungsbereitschaft – immer wieder stolperte man über diese Worte. In allen Bereichen? Nein, ein kleiner Bereich verdient sicherlich nicht die Bezeichnung „zu wenig“. Denn im Forschungsförderungsbereich war das Jahr 2011 reich an Studien, Evaluationen, Strategiepapieren und wie sie alle heißen mögen. Letztes Jahr befand man sich zur selben Zeit „am Scheideweg“, der Holzweg drohte beschritten zu werden. Entgegen mancher Erwartungen wurde dieser von den politischen Entscheidungsträgern nicht gewählt. So steht man auch zum Ende des Jahres 2011 noch am Scheideweg, die Stehpause wurde verlängert. Und bei der Frage, ob sich denn etwas bewegt hat, stolpert man gleich wieder über diese zwei Worte … „zu wenig“.
Entwarnung konnte also (vorerst) gegeben werden, Erleichterung kann sich freilich erst einstellen, wenn den Ankündigungen und Absichtserklärungen auch konkrete Maßnahmen folgen. Der Coverartikel dieser Ausgabe lässt die Zeit des Stehens und Wartens Revue passieren.
In „Fokus“ findet sich ein Rückblick auf das – aus Bewilligungssicht – Rekordjahr 2011. Einen Blick auf die FWF-Erfolgsgeschichte bei COFUND wirft „The Sky is the Limit“.
In „Panoptikum“ disputieren in der gleichnamigen, neuen Rubrik Christoph Kratky, Peter Michor, Falk Reckling sowie Walter Schachermayer über Open Access. „Frau in der Wissenschaft“ portraitiert die Physikerin Silke Bühler-Paschen, über Top-Forschung im Vienna Microkelvin Laboratory, Grenzen austesten im Kunstturnen, und warum sie Doppelberufungen für unverzichtbar hält. Im „Interview“ erzählt Sonja Hammerschmid, Rektorin an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, über den Stellenwert der Forschung, Zugangsregeln an Universitäten sowie Herausforderungen im Management. In „Persönliche Paradigmen“ gibt der Kunsthistoriker Norbert Zimmermann Einblicke in seinen Forschungsbereich. In „Unterwegs“ schildert René Sedmik seine Eindrücke aus Amsterdam.
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